Fresenius: Dieser Gesundheitskonzern erfreut jeden Wachstumsstrategen

Fresenius ist ein weltweit tätiger Gesundheitskonzern, den jeder langfristig orientierte Anleger in seinem Portfolio halten sollte. Das Unternehmen erfreut seine Investoren seit Jahren mit soliden Gewinn- und Umsatzsteigerungen. Die Aktie honoriert die hervorragende Geschäftsentwicklung mit überdurchschnittlichen Renditen. So legte der Aktienkurs in den letzten zehn Jahren um fast 500 Prozent zu und konnte damit den Vergleichsindex DAX deutlich hinter sich lassen. Darüber hinaus steht der Titel kurz vor der Aufnahme in den viel beachteten EURO STOXX 50, was weiteres Kaufinteresse vor allem institutioneller Anleger nach sich ziehen sollte. Dieser Beitrag stellt die zentralen Gründe für ein Langfristinvestment in Fresenius dar.

Fresenius 10 Jahre

Breites Produkt- und Dienstleistungsportfolio

Das Unternehmen ist bezüglich seiner Produkte und Dienstleistungen sehr breit aufgestellt. Das Portfolio umfasst die Dialyse, Kliniken und ambulante medizinische Versorgung von Patienten. Zum Konzern gehören die vier eigenständig wirtschaftenden Unternehmensbereiche Fresenius Medical Care, Kabi, Helios und Vamed. Durch das große Angebot und die weltweite Präsenz von Fresenius ist eine breite Risikostreuung gewährleistet. Das Unternehmen wächst sowohl organisch als auch durch gezielte strategische Akquisitionen. Große Wachstumschancen sieht Fresenius in den Schwellenländern. Hier liegen die Gesundheitsausgaben pro Kopf weit unter dem Niveau der Industrieländer. Doch durch den Ausbau der medizinischen Basisversorgung läuft der Aufholprozess.

Krisenresistenz

Die Produkte und Dienstleistungen von Fresenius werden auch in Krisenzeiten benötigt, was für eine hohe Konjunkturunabhängigkeit des Unternehmens sorgt. Während beispielsweise Automobilhersteller oder Chemieunternehmen in wirtschaftlich stürmischen Zeiten zu kämpfen haben, ist der Gesundheitskonzern davon kaum betroffen. Da die Konjunktur kaum Einfluss auf das Geschäft von Fresenius hat, können sich Anleger entspannt zurücklehnen. Diese Abkopplung von der allgemeinen wirtschaftlichen Lage zeigt sich in der stetigen Gewinn- und Umsatzentwicklung von Fresenius in den letzten zehn Jahren. So konnten die Ergebnisse in jedem Jahr ohne Rückgänge gesteigert werden. Eine Finanzkrise und europäische Schuldenkrise ist in den Zahlen nicht zu erkennen.

in Mio. € 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014
Umsatz 7.889 10.777 11.358 12.336 14.164 15.972 16.361 19.290 20.331 23.231
Gewinn 222 330 410 450 514 660 770 938 1.051 1.086
Gewinn je Aktie (€) 0,59 0,72 0,88 0,95 1,06 1,36 1,58 1,81 1,96 2,01

Attraktive Dividendensteigerung

Fresenius gehört mit einer Dividendenrendite von knapp einem Prozent sicherlich nicht zu den Unternehmen mit den aktuell höchsten Dividendenausschüttungen. Dennoch stellt das Unternehmen eine attraktive Dividendenaktie dar. Dies liegt an der kontinuierlichen Dividendensteigerung in den letzten Jahren. So wird das Unternehmen für das Jahr 2015 seine Dividende zum 23. Mal in Folge anheben. Ein Anleger sollte daher vor allem darauf achten, dass das Unternehmen in der Lage ist, die Dividende nachhaltig zu zahlen und stetig zu steigern. Eine aktuell hohe Dividendenrendite ist insbesondere dann nutzlos, wenn diese nicht aufrechterhalten werden kann. Beste Beispiele stellen diesbezüglich die Energiekonzerne E.ON und RWE dar.

Zahlte Fresenius für das Jahr 2005 eine Dividende von lediglich 0,16 € je Aktie, betrug diese für das Jahr 2014 bereits 0,44 € je Aktie. Dies entspricht einer gesamten Steigerung von 175 Prozent bzw. einer jährlichen durchschnittlichen Erhöhung von rund 12 Prozent. Ein Anleger bezahlte im Jahr 2005 für die Fresenius-Aktie etwa 10 €. Bei einer Dividende von 0,16 € betrug die Dividendenrendite damals 1,6 Prozent. Hält derselbe Anleger die Aktie heute noch, erhält er bei der Dividende von 0,44 € bereits eine Rendite von 4,4 Prozent bezogen auf seinen damaligen Kaufkurs. Dies zeigt die langfristig attraktive Dividendenwirkung, wenn Unternehmen in der Lage sind, ihre Ausschüttungen stetig zu steigern. Gerade im August meldete der Konzern, seine Dividende für das Jahr 2015 um mehr als 20 Prozent anzuheben.

Mögliche Störfeuer

Im Moment scheint das Unternehmen nichts aus der Bahn zu werfen. Dennoch müssen bei solch hohen Qualitätswerten, die mit permanenten Superlativen glänzen, auch einmal Rückschläge einkalkuliert werden. Momentan profitiert Fresenius auch vom schwachen Euro und den damit verbundenen positiven Währungseffekten. Eine Aufwertung des Euros kann das Wachstum leicht abschwächen. Die Verschuldung des Konzerns ist aufgrund zahlreicher Übernahmen in den letzten Jahren deutlich gestiegen und führt zu einer höheren Zinsbelastung. Aufgrund des stabilen Cashflows stellt dies momentan jedoch kein größeres Problem dar. Darüber hinaus ist die Aktie mit einem KGV von 25 nicht mehr ganz billig und damit für Rücksetzer anfällig. Allerdings gibt es Qualitätsunternehmen in der Regel nie ganz günstig an der Börse zu erwerben.

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Fresenius ist und bleibt ein attraktives Investment für den langfristig orientierten Anleger, das in der Zukunft von einer wachstumsstarken Branche und vom demografischen Wandel profitieren sollte. Verfechter der Wachstumsstrategie und Dividendenstrategie sollten über viele Jahre eine gute Performance erzielen. So ist es nicht verwunderlich, dass sich der Titel auch im wikifolio „Wachstum und Dividenden“ befindet und in diesem Jahr zu einem der Top-Performer gehört. Trotz der guten Kursentwicklung gerade in den letzten Monaten ist es sehr erstaunlich, dass die Aktie in der aktuell stattfindenden Korrektur kaum nachgegeben hat, was die hohe Qualität des Titels unter Beweis stellt. Natürlich sind kurzfristig immer Rückschläge bei derart gut gelaufenen Aktien möglich. Größere Rücksetzer sollten dann aber als Einstiegsmöglichkeit genutzt werden.

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