CAPM

Das CAPM (Capital-Asset-Pricing-Model) ist ein Kapitalmarktgleichgewichtsmodell, das auf der Portfoliotheorie nach dem Nobelpreisträger Markowitz aufsetzt. Das Modell quantifiziert den Teil des Gesamtrisikos eines Investitionsobjekts, der sich nicht durch Risikostreuung (Diversifikation) beseitigen lässt. Dieser Teil wird auch als systematisches Marktrisiko bezeichnet und bezieht sich auf Risiken, die z.B. von der Konjunktur, Währungsschwankungen oder Rohstoffpreisveränderungen ausgehen. Im Kern lässt sich mittels des CAPM die erwartete Rendite einer Kapitalanlage in Abhängigkeit des systematischen Risikos bestimmen. Dabei drückt der so genannte Beta-Faktor die Höhe dieses Risikos aus.